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Wildkräuter

Zu der Anwendung von Wildkräutern möchte ich folgende Bemerkungen hinzufügen.

Fast alles was in der Natur wächst ist für den Menschen genießbar. Nur wenige Pflanzen sind giftig bis hochgiftig.

Die Natur erscheint für viele Menschen in einer nicht fassbaren Reichweite und doch steht sie für jeden direkt vor der Tür, nein, vor der Nase.

Besonders im ländlichen Bereich gibt sie den Bewohnern die mittel wo ihr direkter Mangel besteht. Man muss sich das mal wirklich vor Augen zergehen lassen. Die Natur achtet peinlich auf den Menschen in ihrer Umgebung und die Meisten achten, sehen und respektieren diesen Sachverhalt nicht.

Ich empfehle jeden sich mit der Kräuterkunde, und wenn es nur ein wenig ist, zu beschäftigen. Mehr kommt automatisch wenn der Einzelne diese Faszination erkennt. Zahlreiche Informationen findet ihr im Web.

Unter anderem z.B. auf folgenden Webseiten:

Kostbare Natur - Wildpflanzen Erntekalender

Essbare Wildkräuter vom Wegrand
https://eatsmarter.de/ernaehrung/news/essbare-wildkraeuter

Heilkräuter Lexikon

Ein paar Anwendungsbeispiele

Eine der in unseren Regionen bekanntesten Wildkräuterblumen ist wohl der Löwenzahn. Löwenzahn eignet sich besonders gut für die Leberentgiftung, aber auch regt er den Appetit an und lindert Verdauungsbeschwerden. Die Blätter eignen sich gut zur Herstellung von Pesto, der wiederum auch als Brotaufstrich genutzt werden kann, aber auch für Salate und Beilagen.

Von den ersten Blüten des Löwenzahn läßt sich ein besonders guter Honig herstellen.
Blüten in einen Kochtopf mit Wasser auffüllen und einige Zeit köcheln lassen (Vorsicht: Nicht kochen, das Wasser darf nicht sprudeln, dann würden die wertvollen Inhalte verloren gehen).
Den Sud durch ein Leinentuch sieben (pressen). Die gewonnene Flüssigkeit solange mit Rohrzucker einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Aus den Wurzeln des Löwenzahn lassen sich besonders gut Essenzen herstellen.

Beinwell

Früher auch Beinwurz genannt. Wie der Name schon beinhaltet ist eine Salbe, oder Tinktur aus Beinwell besonders gut für die Beine. Insbesonderes bei Muskel und Gelenkschmerzen hilfreich, aber auch Durchblutungsfördernd. Früher wurde Beinwell auch bei Knochenbrüchen angewendet.

Eine Tinktur bzw. Flüssigkeit zum einreiben ist ebenso leicht herzustellen wie beim Löwenzahn. Die Pflanze mit Wurzeln ernten. In nativen Olivenöl eine Zeit köcheln (nicht kochen) durch ein Leinentuch pressen und fertig. Will man eine Salbe aus Beinwell herstellen, kann man die Tinktur mit natürlichen Bienenwachs anreichern. Solange bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Brennnesseln

Die Brennnessel ist ein wahre Wunderpflanze. Ein Alleskönner. Sie beinhaltet u.a. wesentlich mehr Vitamin C wie eine Orange und wesentlich mehr Eisen wie Spinat.
Sie kann sehr schmackhaft zubereitet werden. Im Salat, als Pesto, in der Suppe u.v.m. . Dem Anwender sind bei der Zubereitung keine Granzen gesetzt. Ihr werden zahlreiche Heilkräfte zugeschrieben u.a. bei Prostataleiden und leichten Harnwegsinfekten. Aber nicht nur Das. Aus der Brennnessel lassen sich auch Textilfasern herstellen. Auch ist sie für die Herstellung von wertvollem Humus geeignet.

Folgend ein kurzer Beitrag vom Bayrischen Rundfunk mit Dr. Wolf-Dieter Storl :