Startseite   

Globalkey

Frontal Persönliche Erkenntnis Fundamente der Ewigkeit Gibt es einen Ausweg aus der Katastrophe? Datenschutzerklärung Haftungsausschluss Impressum/Kontakt
Wasser Nahrung Entgiftung Medizinfrau/mann Sprache der Bäume Spiritualität

Lebensfeld Jaksch

Der Pionier im Gemeinschaftsgarten

Das Lebensfeldprojekt Hubert Jaksch bietet die Möglichkeit, selbst aktiv beim Pflanzen, Pflegen und Ernten von Gemüse und Obst mitzuarbeiten. Seminare und Vorträge unterstützen die Wissensvermittlung und das eigene Tun trägt dazu bei, dass sich dieses Wissen verankert.

Hubert lernt ich 2008 kennen. Es war bewundernswert mit welche Hingabe, Vorsorge und Liebe er sich um Möglichkeiten kümmerte um auch Familien aus Großstädten mit heimischen Saatgut vertraut zu machen. Seine Idee war es mit geringen Pachtanteilen den Menschen zu ermöglichen auf seinem Grund und Boden Ackerland mit Gemüse und Obst, unter seiner Anleitung, zu bewirtschaften.

Diese Idee, mit der Hubert ganz sicher als Pionier bezeichnet werden kann, wird zur Zeit der Diskussionen um das Artensterben von vielen Landwirten übernommen.

U.a. bietet Hubert Ganzjahres Seminare auf seinem Hof an.

Seine Ausrichtung und Philosophie hierzu:

Das Jahres-Seminar der Lebensfeld-Arbeitsgruppe wendet sich an alle, die ihre Lebensmittelversorgung wieder selbst in die Hand nehmen wollen, aber keinen eigenen Grund und Boden besitzen. Es bietet die einzigartige Möglichkeit, sich mit vielen Gleichgesinnten in einem ganzheitlichen Lebenskonzept zu treffen. Die Lebensfeld-Teilnehmer erleben eine neue Art von gemeinschaftlicher Selbstversorgung.
Was wird vermittelt?

Von April bis November, einmal wöchentlich für 2 – 3 Stunden (meist Samstags Vormittag), lernen Sie unter Anleitung des Lebensfeld-Gründers Hubert Jaksch, wie gesät, gepflanzt, gepflegt, geerntet und gelagert wird. Neben exklusivem Wissen über Humusaufbau, Bodenmilieu – ohne aufwendige und zeitintensive Bodenbearbeitung – werden in praktischen Beispielen der Anbau und die Pflege von Gemüse- und Obstkulturen vermittelt. Und zwar jederzeit entsprechend der Betriebsphilosophie, nach den Naturgesetzen zu leben. Es geht also darum, regional, saisonal und friedvoll zu produzieren, zu verarbeiten, einzulagern, zu kochen und dabei hochwertigste Lebensmittel essen zu können, die durch die kurzen Transportwege frisch, knackig und gesund sind.

Philosophie

Nicht nur im konventionellen Anbau, sondern auch im Biolandbau gilt: Immer noch mehr Leistung, Wachstum, immer noch billiger produzieren, um davon mehr oder weniger gut leben zu können. Der Preis dafür ist hoch: Wer wird die Rechnung des Humusabbaus, der verzüchteten Hybridpflanzen und Hybridtiere, die auch in der biologischen Landwirtschaft längst Einzug gehalten haben, bezahlen? Zuerst leiden unser gesamtes Bodenleben, Nutzpflanzen und Nutztiere unter der „Wirtschaftlichkeit“ unserer modernen Welt. Am Ende der Kette stehen jedoch wir Menschen und wir werden diese Rechnung letztlich bezahlen müssen.
Leider ist in der ganzen Tragweite kaum bekannt, was es mit sogenannten Hybridpflanzen auf sich hat. Es bedeutet nichts anderes, als dass durch eine bewusste Inzucht den Hybridpflanzen für eine Generation alles an Leistung abverlangt wird. Dann ergeben sich bspw. schöne, runde, feste und vor allem gleichmäßig große Tomaten, die auf dem Fließband gut rollen; Schlangengurken, die gleich groß und in gleichmäßiger Krümmung wachsen, damit sie gut in die Verpackung passen, gleich große Gelbe Rüben, die sich leicht schälen lassen usw. Doch für die nächsten 5 bis 10 Generationen sind Mindererträge die Folge. Diese Pflanzen geben also für eine Generation alles und müssen sich über Jahre hinweg erst regenerieren, bevor sie zu einer normalen Weiterentwicklung wieder fähig sind. Die Hybridisierung ist weltweit auf dem Vormarsch, leider auch im biologischen Gemüseanbau mit bereits 70 – 80 %. Nicht nur, dass Landwirte durch den Hybridpflanzenanbau abhängig von Saatgutkonzernen sind, bedeutet dies in unserem Beispiel für die Pflanzenwelt unvorstellbares Leid.